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50 Jahre BMW 700 Event in Wien und der Wachau
vom 22.04.2009 bis 26.04.2009
-ein Bericht von Roman Luksch-

Die Planung für das Jubiläumstreffen begann 2008. 200 Einladungen wurden ins In- und Ausland verschickt. Aus Deutschland kamen im Herbst die ersten Anmeldungen, worauf wir 19 Doppelzimmer in Lena´s Hotel, Wien, 22. Bezirk, bestellten. Im Jänner und Februar 2009 erhielten wir nochmals 14 Zusagen, sodass ein zweites Hotel gebucht wurde. Auch sechs Wohnmobile und –Anhänger konnten wir am Campingplatz Neudonau anmelden. Der Rest kamen Dienstag (21.04.2009) und Mittwoch zum vereinbarten Treffpunkt, Parkplatz „Neue Donau Mitte“, Abfahrt A22 Kaisermühlen.

Mittwoch, der 22.04.2009, 13.00 Uhr: Auch der Bezirksvorsteher, Herr Norbert Scheed, stieß zur Begrüßung und Fototermin zu den Teilnehmern.

Als eine gelungene Überraschung konnten wir für die beiden dänischen Familien Christensen und Hansen, die über 1400 km auf eigener Achse nach Wien gekommen waren, die Begrüßung durch den dänischen Botschafter arrangieren.

In der Tageszeitung „Kurier“ und den Bezirkszeitungen erschienen Berichte von unserer Veranstaltung. Nach reichlichen Foto- und Begrüßungsterminen konnten wir den Jubiläumsteilnehmern die Fest-Mappen und Gastgeschenke überreichen.
Zu dem Zeitpunkt machte sich der Hunger langsam bemerkbar. So wurde gemeinsam zu Fuß zur alten Donau in das Straßenbahnerbad zum Essen gegangen.

Ca. 80 Personen erhielten frisch gemachte Speisen zu günstigen Preisen. Mit etwas Geduld nahmen unsere Gäste neben der alten Donau und den Kastanien im Freien Platz. Nach dem Essen ging es zurück zu den Fahrzeugen, gemeinsame Abfahrt zu den Hotels und zum Campingplatz stand an. Da am Kaisermühlendamm normalerweise ein Fahrverbot existiert, wurden die Teilnehmer mit ihren Fahrzeugen von der Wiener Polizei mit Blaulicht voraus durch das Fahrverbot begleitet (die Wiener Polizei machte es möglich!). (Es war eine Abkürzung, sonst hätten sich alle in die „Verkehrshölle A22“ einreihen müssen). Danke

Es wurden in den Hotels die Zimmer bezogen. Danach stand ein Besuch einer Privat-Sammlung in Großhofen auf dem Programm.

Herr Müller konnte unsere Gäste in zwei Gruppen durch die Sammlung führen

„So eine Privat-Sammlung haben wir noch nie gesehen“, das war das Echo der Teilnehmenden.

Beim „Alter Mayer Heurigen“ in Raasdorf bei Wien klang der erste Abend aus. Als Highlight des Abends stellte der Verleger das Buch „BMW 700“, von Wolfgang Denzel, vor.

Tag 2 in Wien:
Wir fuhren mit der U-Bahn zum Stephansplatz. Um 09.30 Uhr wurden wir von 2 Wiener Stadtführerinnen begrüßt, die uns Wien zeigten. Die Führung dauerte ca. 1,5 bis 2 Stunden. Anschließend konnte jeder auf eigene Faust weitere Highlights in Wien entdecken.

Tag 3 (24.04.2009): Um 9.00 Uhr starteten wir gemeinsam ins niederösterreichische Weinviertel.

Erster Stopp war am Koller-Oldtimer-Museum in Heldenberg, dem Sommer-Quartier der Wiener Hofreitschule.

In zwei Gruppen wurde durch die sehr interessante und sehenswerte Ausstellung geführt.

Das Mittagessen wurde in Großweikersdorf eingenommen.

Beim zweiten Stopp wurden die Frauen in die Amethist-Welt, die Männer in das Rollipop-Museum in Eggenburg entführt, wobei jedoch jedem die Möglichkeit geboten wurde, an beiden Führungen teilzunehmen.

Der Abend klang beim Kloster-Heurigen am Maissauer Berg bei Sonnenschein mit herrlichem Blick in das Pulka-Tal aus.

Tag 4 (25.04.2009): Aufbruch in die Wachau. Von den drei Standorten setzten sich die Teilnehmer Richtung A22 in Bewegung. Die Fahrt führte nach Krems an der Donau, das Eingangstor zur Wachau. 40 Fahrzeuge plus Begleitfahrzeuge wirkten schon imposant. Für 80 Personen war zu Mittag das Essen im „Stiftshof“ des Kloster Göttweig, bestellt.

Hier wurden auch reichlich Fotos gemacht, mancher Teilnehmer schloss sich einer Führung an.

Nach dem Mittag-Essen wurden die Quartiere bzw. die Stellplätze für die Wohnmobile bezogen. Einige Teilnehmer benutzten den Nachmittag, um schon mal den Seiberer Berg mit seiner interessanten Bergstrecke zu erkunden.

Denn schon wieder um 18.00 Uhr war der nächste Termin im alten Klosterkeller in Dürnstein, bekannt auch durch die blaue Klosterbasilika, anberaumt. Dies war auch gleichzeitig die Abschlussfeier der Organisatoren Familie Luksch für die Teilnehmer, da viele von ihnen Sonntags wieder heimreisen mussten. Bei der Feier erhielt jeder Teilnehmer eine Urkunde und ein kleines Erinnerungsgeschenk, ein Aufsteller (50 Jahre BMW 700), überreicht. Besonderer Dank ging an drei Personen in Deutschland, die mit ihrem Einsatz zu der großen Fahrzeug-Anzahl beigetragen hatten. Sie erhielten zusätzlich Erinnerungs-Medaillen. Auch die Veranstalter gingen nicht leer aus. Sie bekamen ein Dankes-Billet (incl. Inhalt) mit den Unterschriften der Teilnehmer. Die Frauen wurden mit je einem großen Blumenstrauß für ihre Geduld und Mithilfe belohnt.
An dieser Stelle ein herzliches Danke-Schön an Gabi und Martina, Wolfgang und Roman.

Mit einem Wort: „Wenn Du gibst, bekommst Du auch wieder etwas retour“ (Zitat Roman)

5. Tag (26.04.2009) Höhepunkt: Der Seibener Bergpreis (2 Gleichmäßigkeitsprüfungen)

Der Seibener Bergpreis findet jedes Jahr in Weißenkirchen in der schönen Wachau statt. Es hatten 240 Teilnehmer aus dem In- und Ausland genannt.

Ca. 100, teilweise historische, Motorräder und Radrennfahrer. Der Rest bestand aus Young- und Oldtimer-Fahrzeugen. Die Flotte der 40 BMW 700 Fahrzeuge wurden in drei Extra-Wertungsgruppen eingeteilt. Bj.´60, Bj.´61-´62, Bj.´63 bis ´65. Dazu gesellten sich noch ein BMW 700 RS (850/70PS) und ein BMW 600.

Die Bergstrecke wurde für diese Veranstaltung über den ganzen Tag gesperrt, damit die Veranstaltung reibungslos ablaufen konnte.

Alles lief nach Wunsch der Veranstalter und ohne Zwischenfälle. Die Wiener BMW-Gäste aus Deutschland und Dänemark waren sowohl von der Landschaft als auch von der Strecke restlos begeistert, da man u.a. in einigen Kurven (bei der Zurückführung) eine traumhafte Aussicht auf die Landschaft und das Donautal hatte.

Nach dem 2. Lauf fand die Siegerehrung in der Wachauhalle in Weißenkirchen statt. Es wurde je Wertungsklasse die ersten 5 Plätze ausgezeichnet.

Bei der 700-Wertung erreichten die deutschen Wien-Teilnehmer 7 Pokale, die sie mit auf die Heimreise nahmen, acht Pokale gingen an die Österreicher.

Die gesamten Resultate und Bilder können im Internet unter www.seiberer.at abgerufen werden.
Der 24. Seiberer Bergpreis war für alle eine tolle Veranstaltung, das Wetter prachtvoll. Die allgemeine Meinung war, dass man wiederkommen will. Die Teilnehmer hatten zum Schluss noch die Bitte, auch nächstes Jahr das Wetter auf prachtvoll zu stellen:

„ Ja das Wetter ist a´Vogerl, erwischst Du es, ist es in Ordnung, kommt es Dir aus, …oooh Graus“

15.06.2009 / Roman Luksch


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