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BMW Isetta

BMW 600

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BMW 700

50 Jahre BMW 700




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Der BMW 600 ist ein echter Viersitzer, auch vier erwachsene Personen haben ausreichend Platz. Fast die gesamte Länge des Fahrzeugs und die gesamte Breite sind für den Innenraum nutzbar. BMW hat in einer anderen Werbekampagne dafür den Slogan gefunden: "Innen größer als außen".

Wie schon am Anfang kurz angerissen, arbeitet im Heck des BMW 600 der 600er Boxermotor. Aufgrund der Drosselung auf 19,5 PS hat man eine ausgesprochen günstige Motorkennlinie erhalten. Das maximale Drehmoment von 4,0 mkg liegt bei 2.800 U/min, im Bereich von 1.000 - 4.700 U/min bleibt das Drehmoment über 3,0 mkg. Die Maschine ist also sehr elastisch ausgelegt. Die Bohrung beträgt 74 mm und der Hub 68 mm. Im Fachjargon wird dies als unterquadratischer Kurzhuber mit niedriger Kolbengeschwindigkeit bezeichnet. Bei 4.500 U/min, der Höchstleistungsdrehzahl, beträgt die mittlere Kolbengeschwindigkeit 10,2 m/sec und auch die Verdichtung liegt mit 1:6,8 niedrig.

Der Zweizylinder Boxermotor mit versetzten Zylinderachsen hat eine zweifach gelagerte und gehärtete Kurbelwelle und läuft auf Rillenlagern. Der Zylinderkopf ist aus Leichtmetall mit halbkugelförmigem Verbrennungsraum, die Nockenwelle liegt über der Kurbelwelle und wird über Schrägverzahnte Zahnräder angetrieben.
Das Kurbelgehäuse ist unten als Ölwanne ausgebildet und das Öl wird mittels einer Zahnradpumpe zu den Schmierstellen befördert.

Aufgrund dieser Kurzbeschreibung kann man erkennen, dass es sich um eine äußerst robuste Maschine handelt, die eigentlich nicht kaputtzukriegen ist. Auch heute noch läuft dieser Motor nicht, er „blubbert“ und das auch noch bei Tempo 100. Das von BMW eingebaute Getriebe ist in allen Gängen vollsynchronisiert, den ersten Gang benötigt man allerdings nur zum Anfahren oder bei extremen Steigungen und vollbesetzten Fahrzeug.

Alternativ zum Schaltgetriebe gab es auch, wie für fast alle Autos dieser Zeit, den SAXOMAT von Fichtel & Sachs. Dabei handelt es sich um eine elektropneumatisch geschaltete Kupplung, die zum Anfahren über eine Fliehkraftkupplung verfügte. Da- durch konnte das Kupplungspedal entfallen. Die Schaltvorgänge wurden durch den Fahrer mittels Gaspedal und Schalthebel kontrolliert. Berührte der Fahrer den Schalthebel, so wurde ausgekuppelt und man konnte schalten. Da die Einstellung schwierig sowie die Störanfälligkeit hoch waren, war der SAXOMAT nicht sehr beliebt, viele bauten ihren BMW 600 wieder auf normale Schaltung zurück.

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