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Im März 1962 kam dann die grundlegendste Änderung im Leben des BMW 700. Die Limousine wurde 32 cm länger, bekam durch 16 cm mehr Radstand viel mehr Innenraum und hieß ab jetzt offiziell BMW 700 LS. Diese Verlängerung, die auch optisch sehr gut gelungen war, machte den 700er endlich zu einen vollwertigen Konkurrenten gegenüber dem VW Käfer und dem DKW Junior, denn im Vergleich war es in der kurzen Limousine doch ein wenig eng.

Da das Gewicht um 20 kg stieg, nahm das Temperament des Autos ab, so daß man dem Motor eine Leistungssteigerung auf 32 PS spendierte. So verbessert wurde die LS Limousine zum echten Renner im BMW-Programm. Zwischen März 1962 und September 1965 wurde sie 93.061mal gebaut und stellte damit die Hälfte der gesamten 700er Produktion. Natürlich gab es sie auch wieder in der Luxusversion als LSL. Sie unterschied sich von der Normalversion durch eine elektrische Zeituhr, stufenlos regulierbare Instrumentenbeleuchtung, Benzinuhr, Sitzpolsterung mit Verschleißkanten aus Skai, Schwenkfenster vorn, Armlehnen an den Rücksitzen, automatischem Türkontakt, seitlichen Zierleisten, Zweikreis-Frischluft-Heizung und einer Scheibenwaschanlage.

Die Normalversion des LS wurde gegenüber dem LS-Luxus jedoch nur sehr wenig verkauft, so daß dieses Modell bald wegfiel und die LS-Limousine nur noch in der Luxusversion als LSL erhältlich war.
Das Coupé und der 700 Sport wurden weiterhin mit dem kurzen Radstand gebaut und blieben bis auf geringfügige Änderungen im Innenraum bis zur Einstellung der Kurzheck-Coupés im Mai 1964 unverändert. Die wenigen Änderungen bezogen sich auf die Innenausstattung und auf die Verkaufsbezeichnung des 700 Sport, der ab 1963 700 CS hieß.

In den knapp vier Jahren Bauzeit des 40 PS - Modells, von dem insgesamt 11.139 Exemplare wurden, hatte das kleine Coupé sich durch seine sportlichen Erfolge und seine rasanten Fahrleistungen (es war lange Zeit das schnellste bis 1700 cm⊃3; auf dem westdeutschen Markt) den Ruf eines "Facharbeiter - Porsche" erworben!


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