Bis auf kleinere Retuschen an der Karosserie und Änderungen technischer Art aufgrund von Beanstandungen wurde die Isetta unverändert bis Ende 1956 produziert. Statt der groß angekündigten Varianten der Isetta in Form von Cabriolets und Lieferwagen kam dann jedoch auf der IFMA 1956 (Internationale Fahrrad- und Motorradausstellung) die Isetta 1957 heraus. Von BMW erhielt sie den Namen "Export", die bisher gebaute Isetta wurde als "Standard" betitelt. Mit dieser Namensgebung sollte vermieden werden, dass es die "alte" und die "neue" Isetta gab. Es standen ja noch genug Standard Isetten bei BMW auf den Hof und warteten auf Käufer. Um diese loszuwerden, senkte man bei BMW drastisch den Preis auf 2490,- DM ab Werk und bezeichnete diesen Typ sogar als Isetta Standard 57. Die Isetta Export 57 kostete serienmäßig 2750,- DM ab Werk in der Grundversion. Die Export zeichnete sich durch besonders viele Änderungen aus, sowohl im technischen Bereich als auch in der optischen Aufmachung.
Eine Auflistung der wesentlichen Änderungen gegen über der Standard verdeutlicht den Umfang der Konstruktionsarbeiten, die dafür erforderlich waren:
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