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Das Goggomobil des Landmaschinenherstellers Hans Glas wurde ein Großserienfahrzeug. Diese Baureihe wurde von 1954 bis 1969 gefertigt. Aus Gründen der damaligen Führerscheinregelung wurde diese Fahrzeuge mit einem maximalen Hubraum von 250 ccm ausgestattet, so dass sie auch noch mit dem alten Führerschein der Klasse 4 bewegt werden konnten. Folgemodelle besaßen natürlich auch größere Motoren bis 400 ccm. Neben der Limousine wurde auch noch ein Coupé, dem damaligen Zeitgeschmack entsprechend, angeboten. Abgerundet wurde diese Modellpalette durch den Goggo-Transporter, ausgelegt für 300 Kg Nutzlast.

Der Lloyd aus Bremen war neben dem Goggomobil der Hauptkonkurrent der Isetta. Insgesamt verkaufte Lloyd von seinen vielen Modellen weltweit 301.000 Fahrzeuge. Angefangen hatte alles mit einem Lloyd aus einer Sperrholz-karosserie, die mit Kunstleder überzogen war. Doch die nächste Generation Lloyd war schon solide gefertigt und anfangs mit einem 250ccm-Zweitakt-Motor, später auch mit 400ccm-Motoren ausgestattet. Auch von der Firma Lloyd wurde eine Transportversion angeboten.

NSU, ein erfolgreicher Motorradhersteller, erkannte jedoch ebenfalls Mitte der fünfziger Jahre die ersten Anzeichen des Rückgangs und begann ebenfalls mit Überlegungen zu einem Kleinwagen. Das Ergebnis war der NSU-Prinz I, ebenfalls mit einem bewährten Motorrad-Motor als Aggregat ausgerüstet. Die Nachfolgegenerationen Prinz - II und III sahen äußerlich dem ersten Modell sehr ähnlich, erst der 1961 in der damals aktuellen “Badewannenform” gefertigte Prinz IV zeigte wieder ein neues Gesicht. Die NSU-Fahrzeuge waren technisch stets auf der Höhe der Zeit. Der Prinz I kostete jedoch im Vergleich zur Isetta mit 3700 Mark um fast ein Drittel mehr als das Motocoupé von BMW.

Eine ganz andere Fahrzeugform zeigte der Messerschmitt-Kabinenroller des Konstrukteurs Fritz Fend. Sie sind wohl die skurrilsten Fahrzeuge der damaligen Wirtschaftswunderzeit. Eine Isetta wirkt gegen einen Messerschmitt fast wie ein normales Auto. Hintergrund dieser eigenwilligen Konstruktion ist unter anderem die Tatsache, dass Fritz Fend Flugzeug-Konstrukteur war und nach Kriegsende keine Chance hatte, in diesem Beruf Fuß zu fassen. Der Messerschmitt war trotz seiner Skurrilität ein erfolgreiches Fahrzeug. Das lag erheblich an dem konkurrenzfähigen Preis und den geringen Unterhaltskosten.

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