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Zwei Fronttüren besaß der Zündapp Janus, der auf einer Konstruktion des Flugzeugbauers Dornier basierte. In Lizenz gefertigt versuchten die Zündapp-Werke ebenfalls dem Niedergang des Motorradgeschäfts mit diesem Fahrzeug entgegen zu wirken. Die Sitzbänke waren Rücken an Rücken angeordnet, so dass die hinten sitzenden Beifahrer den Verkehr nach hinten hinaussahen, nicht jedermanns Sache. Der Innenraum des Fahrzeugs konnte jedoch voll ausgenutzt werden, und so erfreute sich der Janus besonderer Beliebtheit bei Personen, die viel zu transportieren hatten. Die umklappbare Rückbank erlaubte für den Campingurlaub eine durchgängige Liegeflache. Er scheiterte am zu schwachen 250 ccm Motor, der zu laut war und das Gewicht des Janus nicht adäquat bewegen konnte.
Der Isetta sehr ähnlich sah die Heinkel-Kabine, entworfen von dem früheren Flugzeugkonstrukteur Professor Ernst Heinkel. Im Gegensatz zur Isetta schwenkte beim Öffnen der Tür das Lenkrad nicht mit. Versehen war die Henkel-Kabine ebenfalls mit einem Motor, der im Rollerbau Verwendung fand.
Was machte den großen Erfolg der Isetta aus? Das technische Konzept und die Auslegung des Fahrzeuges trug einen wesentlichen Teil dazu bei. Das Rückgrat der Isetta bildet ein vierkantiger Stahlrahmen. An der rechten Seite angeordnet befindet sich der Einzylinder-Viertakt-Motor mit 12 PS bei der 250 ccm Version, die spätere 300 ccm Version brachte 13 PS Leistung. Direkt angeflanscht daran das Vierganggetriebe inklusive Rückwärtsgang. Der Rückwärtsgang ist deshalb erwähnenswert, da nicht alle Kleinwagen über diesen verfügte, man konnte das Fahrzeug ja bei den geringen Gewichten auch rückwärts schieben. Über zwei Gummischeiben, die zugleich als Federelement zwischen Hinterachse und Getriebe dienten, verlief der Antriebsstrang in der Hinterachse. In diesem Kettenkasten befinden sich die jeweiligen Wellen zum Getriebe und die "Hinterachswelle". Aufgrund der geringen Spurbreite konnte man eine starre Welle verwenden. Damit sparte sich den Aufwand für das Differential. Diese unterschiedliche Spurweite der Isetta führte übrigens im Fahrbetrieb dazu, dass man eigentlich keine Chance hatte, einen Kanaldeckel oder einem Schlagloch auszuweichen. Eines der vier Räder trifft immer. Daher auch der volkstümliche Begriff “Schlaglochsuchgerät”. Vorne am Fahrgestell sind jeweils links und rechts die vorderen Vorderachsen mit einem Achsschenkelbolzen befestigt, die über ein Lenkgetriebe mit einer Schneckenwelle bewegt werden. Karosserie und Fahrgestell konnten also bei der Isetta getrennt werden. Für den Reparaturbetrieb ist dieses nicht erforderlich. Heute kommt diese Bauweise den Restaurateuren jedoch sehr zugute.
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