Entwicklung BMW 700 |
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Als man 1957 bei BMW mit der Entwicklung des BMW 700 begann, stand die heute so gesunde Automobilfirma kurz vor der Pleite. in einer Pressemitteilung über das Geschäftsjahr 1957 schrieb BMW: |
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Daß BMW seine Lage eher zu optimistisch in der Öffentlichkeit darzustellen versuchte, war wohl verständlich, konnte aber nicht über die Tatsache hinwegtrösten, daß die wirtschaftliche Lage in der Bundesrepublik einfach noch nicht so weit war, daß man nennenswerte Stückzahlen der großen Limousinen absetzen konnte. Man hat später errechnet, daß BMW bei jedem V8-Typ 4.000DM zugesetzt hat. Auch der gute Verkauf der Isetta konnte diese Verluste, zu der sich noch der schleppende Motorradverkauf hinzugesellte, nicht ausgleichen. Von der gerade anlaufenden Fertigung des BMW 600 versprach man sich eine grundlegende Besserung, doch der 600er wurde vom Publikum nicht angenommen. Das Publikum war nämlich schon eine Stufe weiter als die Kleinwagen, man wollte "richtige" Autos. So sollte in einer zweiten Stufe aus dem BMW 600 eben jenes Auto entwickelt werden, um die Lücke im Modellprogramm zwischen 19,5 PS und 95 PS, zwischen 2-Zylinder-Boxer und V8-Motor, zwischen 600 cm⊃3; und 2600 cm⊃3; und vor allem zwischen 3.980DM und |
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Schnellstmöglich sollte ein Mittelklassewagen entwickelt werden, der vier Personen mit Gepäck Platz bieten und vor allem wie ein richtiges Auto aussehen sollte. Das ganze sollte die dünne Kapitaldecke möglichst wenig strapazieren. Daher bot es sich an, die bewährten Antriebs- und Fahrwerkskomponenten des BMW 600 zu übernehmen, und so Zeit und Entwicklungskosten zu sparen. Somit entstand 1957 ein Prototyp auf 600er Basis, der Stilelemente des BMW 600 mit denen des BMW 503 verband und sogar die BMW-Niere an der Front besaß. Dieser doch recht seltsam dreinschauende Prototyp wurde Anfang 1958 jedoch verworfen. Zum Glück, wie man sagen muß, denn mit diesem Entwurf hatte man sich immer noch für keine Lösung zwischen Kleinwagen und V8-Limousine entscheiden können, sondern beides miteinander zu verschmelzen versucht. |
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Der Anstoß zu der Form, in der der BMW 700 später in Serie gehen sollte, kam kurioserweise nicht aus dem Werk in München, sondern vom österreichischen BMW-Importeur Wolfgang Denzel. Dieser hatte auf eigene Faust bei dem jungen italienischen Designer Giovanni Michelotti Entwürfe anfertigen lassen. Michelotti lieferte im Juli 1958 ganze Arbeit: |
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Die ADAC Autowelt schrieb am 22.6.1959: |
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