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Isetta- Messestand in Erfurt

Auch hier in Erfurt –» wie zuvor in Halle- war der Isetta-Club e.V. bei dem Oldtimer- und Teilemarkt vom 26.-27. Januar 2008 erstmals mit einem eigenen Stand vertreten.

Zu den Erfahrungen bei der Oldtema in Halle soll sich nun die Erfahrung mit der OLDTEMA in ERFURT hinzu kommen.
Wie bei dem ersten ’Osteinsatz’ liefen die Vorbereitungen etwas holprig, doch aus dem reichen Schatz der Messeerfahrung in Halle konnte ja geschöpft werden.
So habe ich mich diesmal nicht auf die Hilfe eines Bekannten verlassen, sondern bereitwillig trat Ekkehard Grimm mit auf den Plan.
Dazu hatte sich mein Haller Isetta-Testfahrer bereit erklärt mal vorbei zu schauen und evtl. mit anzupacken. Dass Robert Hösel erfreulicherweise die ganze Messezeit dabei war, half uns sehr, konnten wir doch auch einmal das Messetreiben als Zuschauer und Käufer erleben.
Ja, und dann war da noch ein Mann von der Messe in Halle. Jürgen Göbser hat schon in Halle zugesagt, dass er eine seiner unrestaurierten Isetta auf den Erfurter Messestand stellen könne.

Doch jetzt zum Ablauf der „Operation Erfurt“
Nachdem der Erfahrungsbericht aus Halle dem Clubvorstand vorlag, gab er grünes Licht für ein weiteres Messeexperiment in den neuen Bundesländern. Dazu kommt noch, dass wir (Ekkehard und ich) es uns in den Kopf gesetzt haben bei wenig Kosten viel Auto zu zeigen. Da bot sich Helmut Schilling von Club an, seinen Spezialanhänger für Isetta und 600-er zur Verfügung zu stellen. Prima. Danke.

Donnerstag war der 1.Tag mit echt Arbeit. Anhänger holen und die Autos vertäuen. Freitag früh
11 Uhr gen Erfurt. Nachdem die chaotische Nummerierung in der Messehalle gefunden war, konnte es losgehen. Der Messestand wurde mit den Autos und den mitgebrachten Fahnen und Bildern dekoriert. Alles paletti.

Absprachegemäß kam am Nachmittag die Rudolstädter Isetta Huckepack. Da sie ohne Motor ist, war das Abladen ein Kinderspiel. Überall schon staunende Blicke von den Standnachbarn. Kurz vor Aufbau-Schluss stand auch das einheimische Exemplar an seinem Platz.

Das Prozedere mit Messestand für den Besuchertag Samstag/Sonntag herrichten kennen wir ja schon.
Zwei Stunden vorher darf gewerkelt werden. Also waren wir da. Die Besucherströme konnten kommen.
Und es war auch ziemlich viel los. Unsere Kasseler Stammtischkollegen schauten ebenso vorbei, wie die befreundeten NSU-Club-Leute aus Hessen.

Da die Messe in Erfurt weitaus mehr Aussteller hat und größer ist als in Halle, gab es für uns als Standbetreiber schöne Momente in denen wir uns auch mal um Teile bemühen konnten. Alles da. Fast alles. Bei Isettateilen hapert es noch. Ist aber verständlich, waren wir ja erst das erste Mal da um das Interesse vor Ort zu wecken.
Das Ziel, den Club und die Isetten zu präsentieren haben wir erreicht. Mal sehen, was da noch so alles kommt.
Während unserer getrennt absolvierten Rundgängen hatten wir eine würdige Vertretung, die sich auch, wie man sieht eine Pause gönnte.

Der Messetag ging zu Ende. Diejenigen, die für den Club schon unterwegs waren, wissen, dass die Beine weh tun. Und der Mund Franzen hat.

Am Sonntag durfte ich etwas in den Federn bleiben, da unser Rudolstädter den Stand mit betreuen wollte und so seine Isetta besser im Auge hatte. Er war ganz schnell Ansprechpartner für seine Landleute und staunte, was es alles rund um die Isetta zu erzählen gab. Nach seinen Aussagen will er sich bald an die Restauration machen, sofern Zeit und Geld mitspielen. Unserer Unterstützung darf er sicher sein. Hat er doch selbstlos sich und die Isetta mit all den Zubehörteilen aus DDR-Bestand zur Verfügung gestellt. Hier noch mal ein herzliches DANKE.

Der zweite Ausstellungstag ist nach den Aussagen der Profis vor Ort allgemein nicht so gut besucht. Uns konnte es recht sein, hatten wir doch Samstag genug zu tun. Aber auf unseren Stand konnten wir nur eine geringere Anzahl von Fragen und Interessenten feststellen.

Ja, dann kam das Messende. Die Schätze mussten wieder verladen werden. Die auf der Messe erworbenen Teile machten zwar die Verpackungskünste schwieriger, doch ging es eigentlich ganz fix, hatten wir doch 8 Hände zur Verfügung.

Die Rudolstädter Isetta war dank geliehener besserer Auffahrbretter recht schnell auf den Anhänger geschoben, unsere Prachtstücke konnten wir trocken in der Halle verladen.

Los gings gen Heimat. Und dort wieder das ganze Programm mit abladen, ausräumen und sortieren.

So, liebe Isetta-Freunde so sieht ein Messewochenende aus. Habt ihr nicht Lust, auch einmal eine Messe zu betreuen?? Erfurt und Halle warten auf neue Gesichter und andere Isetten.

Bernhard Bull

Zusätzliche Berichte:

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